§ 630f BGB. Dokumentation der Behandlung
Bürgerliches Gesetzbuch vom 18. August 1896
[6. Februar 2026]
1§ 630f. Dokumentation der Behandlung.
(1) 2[1] Der Behandelnde ist verpflichtet, zum Zweck der Dokumentation in unmittelbarem zeitlichen Zusammenhang mit der Behandlung eine Behandlungsakte in Papierform oder elektronisch zu führen. 3[2] Berichtigungen und Änderungen von Eintragungen in der Behandlungsakte sind nur zulässig, wenn neben dem ursprünglichen Inhalt erkennbar bleibt, wann sie vorgenommen worden sind. 4[3] Dies ist auch für elektronisch geführte Behandlungsakten sicherzustellen.
5(2) [1] Der Behandelnde ist verpflichtet, in der Behandlungsakte sämtliche aus fachlicher Sicht für die derzeitige und künftige Behandlung wesentlichen Maßnahmen und deren Ergebnisse aufzuzeichnen, insbesondere die Anamnese, Diagnosen, Untersuchungen, Untersuchungsergebnisse, Befunde, Therapien und ihre Wirkungen, Eingriffe und ihre Wirkungen, Einwilligungen und Aufklärungen. [2] Arztbriefe sind in die Behandlungsakte aufzunehmen.
- Anmerkungen:
- 1. 26. Februar 2013: Artt. 1 Nr. 4, 5 des Zweiten Gesetzes vom 20. Februar 2013.
- 2. 6. Februar 2026: Artt. 1 Nr. 15 Buchst. a Doppelbuchst. aa, 10 Abs. 2 des Gesetzes vom 3. Februar 2026.
- 3. 6. Februar 2026: Artt. 1 Nr. 15 Buchst. a Doppelbuchst. aa, 10 Abs. 2 des Gesetzes vom 3. Februar 2026.
- 4. 6. Februar 2026: Artt. 1 Nr. 15 Buchst. a Doppelbuchst. bb, 10 Abs. 2 des Gesetzes vom 3. Februar 2026.
- 5. 6. Februar 2026: Artt. 1 Nr. 15 Buchst. b, 10 Abs. 2 des Gesetzes vom 3. Februar 2026.
- 6. 6. Februar 2026: Artt. 1 Nr. 15 Buchst. b, 10 Abs. 2 des Gesetzes vom 3. Februar 2026.